Diana Neumerkel
Gestaltung ist Verantwortung
Diana Neumerkel
Vita


Oktober2006 – Juli2011

Multimedia VR Design,
Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

Oktober2005 – März2006

Grafikdesignerin bei Heimrich & Hannot,
Werbeagentur Dresden

November2003 – Mai2005

Webdesignerin bei ART IST NET GmbH,
Internetagentur Potsdam

August2001 – Juli2003

Gestaltungstechnische Assistentin für Medien,
AIK Dresden

August1994 – Juni2001

Allgemeine Hochschulreife,
Lößnitzgymnasium Radebeul

Arbeiten


Animationsfilm

Die Welt ist rund

Informationsdesign

Armut in Halle/Saale

Datenvisualisierung

Vogue Lookbook

WII meet(s) VR

Franckesche Stiftungen zu Halle

Virtueller Rundgang

DB Museum Halle/Saale

Mobile Applikation

»moloco«

Rauminstallation

Der Volkspark leuchtet

Interaktive Installation

Die Pusteblume

Kurzfilm

»The Essence«

Typografie

Hallenbad, Poesie und Propaganda, Initial

Zeichnungen

Architektur, Still-Leben

Animationsfilm
Animation
Die Welt ist rund

Ein Kurzfilm mit animierter Typografie

MM/VR-Design
Semesterprojekt
6. Semester 2009

Betreuer: Ralf Ott




Das Hörbuch „Die Welt ist rund“ von Gertrude
Stein dient als Inspirationsquelle und Grundlage
für den Kurzfilm. Vom Anfang des Hörbuchs
wurde ein ca. 2min Clip zusammengeschnitten, welcher dann grafisch und typografisch mit animierten zeichnerischen Elementen bildhaft
als Kurzfilm umgesetzt wurde.

Rose ist ein kleines Mädchen, das einen Berg besteigt. Ein Mädchen voller Lebensmut und Zuversicht. Auf dem Weg nach oben bleibt sie stehen und schreibt ihren Namen in eine Baumrinde: R O S E. Und weil der Stamm rund
ist und man immer weiter schreiben kann,
schreibt sie „Rose ist eine Rose ist eine Rose…“.
Auch das „o“ in R O S E ist rund. Und wenn
Rose singt – und das tut sie oft – bewegt sich
ihr Mund rundherum. Und der Mond ist rund
und die Sterne sind rund… und vor allem die
Welt ist kugelrund und man kann rundherum gehen, immer rundherum.

Der Animationsfilm greift den Gedanken um das Runde in den Formen und in der Drehbewegung
der Kamera auf und vermittelt mit gezeichneten Bildern und Worten die Geschichte von Gertrude Stein. Zum Einsatz kommen verschiedene Materialien wie Papier, Pappe, Holz und Stoffe.
Die analog produzierten Bilder wurden gescannt,
das Material fotografiert, alles in Photoshop
bearbeitet und dann in After Effects animiert.
Der Ton stammt vom Hörbuch und wurde
ebenfalls geschnitten und bearbeitet.

Präsentation


Video
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Idee
Ideenpapier.pdf

Daten
Projektdokumentation.pdf

Anhang
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Präse

Titel Animation

Informationsdesign
Informationsdesign
Armut in Halle

Zwei visuelle Systeme über die Armutsverteilung in Halle/Saale

Kommunikationsdesign
Semesterprojekt
7. Semester 2009/10

Betreuer:
Prof. Severin Wucher




Informationsdesign dient dazu, komplexe Sachverhalte mit Hilfe von typografischen, datengrafischen und bildlichen Darstellungsmethoden sichtbar zu machen.
Es geht um die Konzeption und die Gestaltung
von visuellen Systemen. Ziel des Semester-
projekts war es, komplexe Sachverhalte und Prozesse zu analysieren, aufzubereiten und objektiv in visuellen Systemen zu veranschaulichen.

Das Thema »Armut« sollte dabei möglichst
sachlich angegangen werden und war einge-
grenzt auf die Frage: Wie zeichnet sich Armut
in Deutschland ab. Es gab dazu vier Oberthemen: Arm und Reich, Weniger als Lebensqualität,
Armut im nicht-materiellen Sinn und die
Ästhetik von Armut.

Die entstandenen visuellen Systeme veran-
schaulichen die Armutsverteilung in den 43 Stadtteilen der Stadt Halle/Saale. Das Datenmaterial stammt aus Veröffentlichungen
des Ressorts Statistik und Wahlen vom Amt für Bürgerservice. Dort werden jährlich Zahlen
über die wirtschaftliche und soziale Lage der
Stadt aufgeschlüsselt nach Stadtteilen veröffentlicht. Dieses Material habe ich
analysiert und Datentabellen über Einwohner-
zahlen, der Anteil davon im erwerbsfähigen
Alter, im nicht erwerbsfähigen Alter, Anzahl
der Bedarfsgemeinschaften, Anzahl der ALG2 Empfänger, Anzahl der Sozialgeldempfänger
und die monatliche Leistungen für Bedarfs-
gemeinschaften erstellt. Diese sind die Bezugsgrößen und das Ausgangsmaterial für die beiden visuellen Systeme die entstanden sind:
der Kreis und die Quadrate.

Ziel der visuellen Systeme ist es einerseits, auf einen Blick zu zeigen, welche Stadtteile besonders von Armut betroffen sind und gleich-
zeitig die Möglichkeit zu schaffen, beliebige Stadtteile miteinander zu vergleichen.
Die beiden Systeme sind rein grafisch in
Illustrator entstanden und als A0 Plakate gedruckt. Das Konzept dahinter sieht aber die Möglichkeit vor, sie ebenfalls als interaktive
Flash-Anwendungen umzusetzen.

Präsentation


Idee
Ideenpapier.pdf

Daten
Projektdokumentation.pdf

Anhang
Armut in Halle Plakat 1

Armut in Halle Plakat 2

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Präse

Datenvisualisierung
Datenvisualisierung
Vogue Lookbook

Eine digitale Anwendung die Bilder und Informationen anschaulich visualisiert

MM/VR-Design
Semesterprojekt
5. Semester 2008/09

Betreuer:
Prof. Anette Scholz, Michael Spindler




In dem Semesterprojekt ging es um Datenvisualisierung. Ausgangspunkt und Arbeitsgrundlage war das Lookbook auf der Webseite Vogue.com und die dahinter
liegende Fotodatenbank. In einem Briefing wurden die Wünsche und Vorstellungen des Verlags für eine spannendere und innovativere Webanwendung mitgeteilt. Die Aufgabe bestand darin, die Menge an Daten von derzeit über 123.000 Bildern und deren Zusammenhängen visuell erlebbar zu machen. Es sollte ein spannendes Navigationserlebnis entstehen,
sowie Lust darauf gemacht werden, in die Bilderflut einzutauchen.

Die entstandene Anwendung verschafft dem Nutzer einerseits einen Überblick über die große Anzahl von Fotos und ermöglicht es, die riesige Datenmenge der Fashion Shows ganz bequem
zu durchstöbern. Auf der anderen Seite gewährleistet sie, schnell und einfach zu den Bildern selbst und an weitere Informationen zu gelangen.

Als Basis dienen die Labels, welche das
wichtigste Kriterium der Anwendung darstellen.
Sie sollen vergleichbar und leicht auswählbar gemacht werden. Sortierungsmechanismen nach Saison, Trends, Looks, Models und People sowie Filter für die Kategorien Runway, Close-Up, Frontrow und Backstage ermöglichen auch dem zielstrebigen Nutzer schnell zum gewünschten Suchergebnis zu gelangen. Die Visualisierung ist klar und einfach um eine gute Orientierung in
der Anwendung zu gewährleisten. Auch die Navigation ist intuitiv gestaltet, damit sich alle Benutzer zurechtfinden und Spaß an der Anwendung haben. Die entstandene Anwendung ist eine Kombination aus einem Bildbetrachter und der Visualisierung von Daten.

Alle Labels und die dazuge­hörigen Bilder sind in Zeilen angeordnet. So entstehen horizontale Balken von unterschiedlicher Länge – je nach
dem wie viele Bilder vom dem entsprechenden Label vorhanden sind. Durch diese Art der Anzeige der Bilder werden die Labels vergleich-
bar gemacht. Wie in einem horizontalen Balkendiagramm kann man schnell ablesen, von welchem Label wenige bzw. viele Bilder vorhanden sind. So können bereits durch die Darstellung inhaltlich Rückschlüsse gezogen werden – z.B. auf Bekanntheitsgrad oder Größe der Kollektion. Um die überwältigende Masse
der Bilder zu bewältigen, gibt es umfangreiche Sortierungs- und Filtermöglichkeiten. Der Benutzer kann so nach einem bestimmten
Trend suchen oder sich nur Close-Up Bilder anzeigen lassen. In einer Statistik-Ansicht erscheinen anstelle der Bilder nur noch Balken und Zahlen, um die Labels aus einem anderen Blickwinkel betrachten zu können. Für modebewusste Besucher von Vogue.com,
sowie für Besucher aus der Modebranche
selbst, ist somit eine interessante und übersichtliche Web-Anwendung entstanden.

Präsentation


Video
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Idee
Ideenpapier.pdf

Daten
Projektdokumentation.pdf

Anhang
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[Funktionalität eingeschränkt]

Applikation

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Präse

Wii meet(s) VR
VR meets Wii
Franckesche Stiftungen

Ein virtuell erlebbares Szenario, gesteuert mit dem Wii-Controller

MM/VR-Design
Semesterprojekt
4. Semester 2008

Betreuer:
Prof. Bernd Hanisch, Daniel Ackermann

Teamarbeit:
Diana Neumerkel,
Valérie Vogt,
Ray Maletzki,
Jonas Braune,
Maik Lochmann,
Uli Streckenbach,
Tom Degener,
Markus Hamel,
Borislav Radev,
Daniel Becker




Zum digitalen Erleben der »Franckeschen Stiftungen« sollte ein virtuell begehbares interaktives Szenario entstehen, welches die Stiftungen in der Neuzeit erlebbar macht,
sowie dessen bauliche Entwicklung seit der Gründung im Jahre 1695 zeigt. Das Semester-
projekt entstand in einem Team aus 10 Studenten, welche sich in 3 Gruppen aufgeteilt um die Konzipierung und Umsetzung folgender Bereiche kümmerte: Das Gelände heute, der Schulgarten um 1800, die damaligen Gebäude
der Latrine, die gesamtbauliche Veränderung
und die Präsentation, Steuerung und Navigation der Anwendung.

Zusammen mit Valérie Vogt, Ray Maletzki und Jonas Braune habe ich das Konzept und die Steuerung der Gesamtanwendung entwickelt. Zudem haben wir uns zusammen um die Gestaltung und Umsetzung des Schulgartens gekümmert. Recherche, Teamkoordination, Präsentationen, Dokumentation, 3D Geometrie bauen und vor allem die grafische Entwicklung
des Menüs und des Gartens waren dabei meine Hauptaufgaben.

Besonderes Highlight der Anwendung ist die Art der Präsentation und der Steuerung. Auf einer großformatigen Leinwand wird das Szenario mittels einer Wii Remote spielerisch gesteuert.
So fühlt sich der Benutzer vollends in das virtuelle Szenario integriert und kann sich intuitiv durch die Anwendung bewegen. Die Geometrie der „Schulstadt“ wurde in 3DsMax gebaut und die Interaktion mit dem Benutzer in Virtools umgesetzt.

Zur 7. Langen Nacht der Wissenschaften konnten interessierte Besucher im Neuwerk 7 die Anwendung testet. Vor allem hatten sie Spaß daran, mit der Wii Remote ganz einfach und intuitiv das Virtuelle Szenario zu erkunden.

Neben dem VR-Szenario ist eine Webseite entstanden, die über das Projekt informiert. Außerdem wurde ein „Dokumentarfilm“ über
das Semesterprojekt gedreht.

Präsentation


Idee
Ideenpapier.pdf

Daten
Mood-Waisengarten.pdf

Anhang
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Präse

Virtueller Rundgang
Virtueller Rundgang
DB Museum

Ein virtueller Rundgang durch das Museum der DB in Halle/Saale.

MM/VR-Design
Semesterprojekt
3. Semester 2007/08

Betreuer:
Prof. Uli Kühnle,
Karl Schikora

Teamarbeit:
Diana Neumerkel,
Valérie Vogt,
Ray Maletzki,
Jonas Braune,
Maik Lochmann,
Uli Streckenbach,
Tom Degener,
Markus Hamel,
Borislav Radev,
Daniel Becker




In dem Semesterprojekt ging es um Panorama-
fotografie. In Zusammenarbeit mit dem Deutsche Bahn Museum Halle/Saale sollten zum einen interessante Druckpano­ramen von den Loko-
motiven oder dem Lokschuppen entstehen,
sowie ein interaktiver, virtueller Rundgang
durch das Museum. Vor Ort konnte alles inspi-
ziert und fotografiert werden, was dazu beitrug, dass in der digitalen Anwendung insgesamt elf 360° und sieben 180° Panoramen entstanden
sind. Somit kann der Benutzer einen kompletten digitalen Rundgang durch das DB Museum in Halle machen und sich einen Eindruck verschaffen.

Die Anwendung wurde so konzipiert und umgesetzt, dass zusätzlich zu den Panoramen noch weitere Informationen zu den Loks, dem Verein und dem Museum abrufbar sind. Zudem entstand von jedem Studenten eine Panorama-
fotografie als Druckerzeugnis, welche zusammen mit der Anwendung zur Museumsnacht im
Museum ausgestellt wurden.

Aufgrund der schlechten Lichtverhältnisse im Lokschuppen wurden die Fotografien im HDR (High Dynamic Range) Verfahren hergestellt um möglichst viele Details in den Bildern zu sehen.
Im weiteren Produktionsprozess wurde mit den Programmen Photomatix Pro und Stitcher gearbeitet um die Panoramen herzustellen.
Der Virtuelle Rundgang wurde in Flash mit Actionscript 3 und Papervision3D programmiert, einer freien 3D-Engine für Flash.

Mobile Applikation
Mobile Applikation
moloco

Ein mobiler Kompass, der hilft sich in einer fremden Stadt zurecht zu finden

MM/VR-Design
Semesterprojekt
3. Semester 2007/08

Betreuer:
Thorsten Kraus

Teamarbeit:
Diana Neumerkel,
Valérie Vogt,
Ray Maletzki




Thema des Semesterprojekts war „Reisen“ und die Aufgabe bestand darin, einen mobilen Reisebegleiter zu entwickeln. In Zusammenarbeit mit Valérie Vogt und Ray Maletzki entstand der „mobile location compass“ – kurz »moloco«.
Ein personalisierter urbaner Reisebegleiter, der eine individuelle Orientierung und spontane Entscheidungs­findung durch Informationsabruf „on demand“ ermöglicht.

Dazu haben wir konzeptionell ein Gerät ent-
wickelt, welches einem Kompass gleicht. Darauf werden vordefinierte Ziele richtungsweisend angezeigt – man hat keine Stadtkartenansicht. Dahinter steckt der Gedanke, dass man trotz eines konkreten Ziels seine Umgebung auf abenteuerliche Weise ablaufen und entdecken kann.

Die Idee: Das Gerät übermittelt via GPS die genauen Koordinaten, wo es sich befindet.
Es ist mit dem Internet verbunden und kann
somit aktuelle Informationen abrufen. Diese Informationen werden online auf einer Platt-
form verwaltet. Man errichtet vorab von zu
Hause aus ein persönliches Benutzerkonto, in dem man seine Interessengebiete festlegen
kann. Veranstalter und Locations können ebenfalls auf dieser Plattform ihr Angebot veröffentlichen und Events eintragen. All diese Daten werden dann durch den persönlichen
Filter gejagt und auf dem »moloco« erscheint
nur das, was einen interessiert. Ist man also unterwegs, kann man sich all diese Locations
in einem vordefinierten Radius anzeigen lassen und die Angebote wahr­nehmen, die den persönlichen Vorstellungen entsprechen. Die Onlineplattform soll auch zu einer Community ausgebaut werden, in der man sich über seine Reiseziele mit anderen austauschen und Insidertipps bekommen kann. Ein zusätz­liches Feature bildet der „LocationMarker” – dies ist eine Funktion des »moloco«, welche es ermöglicht, bestimmte Positionen in der Umgebung zu markieren.

Rauminstallation
Rauminstallation
Der Volkspark leuchtet

Ein Konzept für eine Raum-Licht-Situation im Treppenaufgang des Volkspark

Farbe Licht Raum
Kompaktwoche
8. Semester 2010

Betreuer:
Prof. Axel Buether

Teamarbeit:
Diana Neumerkel,
Valérie Vogt,
Ray Maletzki,
Maik Lochmann,
Susa Pankrath,
Markus Illgenstein




Für die internationale Farbkonferenz „Farbe in der Bildung“, wurden eine Woche lang Raum-
experimente mit Licht und Farbe im Volkspark
in Halle/Saale durchgeführt. Inhalte der Experi-
mente waren unter anderem die additive Lichtmischung, der farbige Schatten, Licht-
dynamiken und Raumwirkungen von Licht.
In Projektgruppen wurde an szenografischen Inszenierungen von Raumatmosphären aus statischem und dynamischem Licht gearbeitet. Der Spielraum reichte von Experimenten zur Wechselwirkung von Farbe und Licht oder
Raum und Licht bis hin zu sinnlich kreativen Installationen, die poetisch sein konnten oder vorhandene Raumsituationen in einer neuen Weise sichtbar machen.

Die entstandene Rauminstallation im Treppen-
haus des Volkspark soll vor allem zur Raumauf-
lösung und Erweiterung beitragen. Der Betrach-
ter soll irritiert und in seiner Wahr­nehmung getäuscht werden. Zum Einsatz kamen 7 analo-
ge Diaprojektoren, eine Beamerprojektion als interaktive Lichtspielsituation (in VVVV
umgesetzt) und transparente Gaze als Raum-
teiler und Projektionsfläche.

Interaktive Installation
Interaktive Installation
Die Pusteblume

»Worte verwehen im Wind, nur Taten schlagen Wurzeln«

Farbe Licht Raum,
Typografie
2 Kompaktwochen
6. Semester 2009

Betreuer:
Prof. Axel Buether,
Prof. Andrea Tinnes

Teamarbeit:
Diana Neumerkel,
Marko Buschner,
Christoph Eichner,
Johannes Timpernagel




Die »Pusteblume« ist eine Installation, die
nicht nur zum Anschauen, sondern vorallem
zum Ausprobieren einlädt. Denn erst durch
die Interaktion des Betrachters mit der Blume
wird die Installation zum Leben erweckt.
Durch zielgerichtetes Pusten beginnen die Schirme auf der Projektionsfläche zu fliegen
und tanzen entsprechend der Intensität und Länge des Pustens unterschiedlich durch die Luft. Danach sammeln sie sich am Boden.
Je mehr Schirme fliegen, umso klarer bildet
sich ein Wort heraus. Welches Wort wohl entstehen wird? Die Neugier veranlasst den Betrachter weiter aktiv zu sein. Nacheinander bilden sich so die Worte „Wachsen”, „Fliegen” und „Landen”.

Ausgangspunkt des Projekts war die Darstellung von Typografie/Schrift im Raum. Außerdem sollte das Objekt in den Kontext Garten passen und durch die Verbindung von Objekt, Schrift und Raum zu einer sinnlichen Erfahrung werden.
Mit der »Pusteblume« erweitern wir den Raum
um die virtuelle Komponente. Nicht das Objekt
selbst bestimmt die Schrift, sondern erst durch Interaktion mit dem Objekt verändert sich
dessen digitale Schattenprojektion zur Typo-
grafie im Raum. Für die Installation wurde die
Pflanze analysiert und ihre Charakteristika bestimmt, ein passender Schriftfont kreiert,
ein Projektionskasten entworfen und gebaut
sowie die Pusteblume als abstraktes Objekt nachempfunden.

In der Blume befindet sich ein Mikrofon,
welches das Pusten registriert. LEDs sorgen für die Beleuchtung, diese wird durch ein Arduino gesteuert. In VVVV werden die Mikrofonsignale ausgewertet und ein Programmcode in Echt-
zeit ausgelöst. Dieser generiert die Anzahl der fliegenden Schirme und gibt vor, wo diese
landen werden. So wird auch der dynamische
Sound gesteuert. Durch eine Rückprojektion
wird die visuelle Ausgabe sichtbar gemacht.
Die Projektionsfläche ist gekrümmt und erzeugt
damit zusätzlich eine räumliche Dimension.

Kurzfilm
Stop-Motion Film
The Essence

Ein fotografisch filmisches Gedicht.

Farbe Licht Raum
Kompaktwoche
5. Semester 2008/09

Betreuer:
Prof. Axel Buether

Teamarbeit:
Diana Neumerkel,
Jonas Braune




Die Grundlage bildete ein Textfragment aus
dem Buch »Das Parfum«. Ausgehend von der im
Text vermittelten Stimmung ging es um die
Suche und Auseinandersetzung mit den
scheinbar unbedeutenden Situationen des
Alltags, von denen eine große poetische Kraft ausgehen kann. Die genaue Beobachtung von Menschen und Orten, die man gut zu kennen scheint, war Grundlage zum Entdecken von
etwas Neuem oder Ungewöhnlichem.

Dabei konnte eine kleine Störung, eine beson-
dere Geste, eine ungewohnte Perspektive oder
eine Farb- und Lichtstimmung das Gewohnte
plötzlich in etwas Besonderes verwandeln.

Die Poesie ist die Kunst der Erschaffung. Ist
das Besondere im Alltäglichen erst einmal entdeckt, wird es zum Thema, welches durch
die Inszenierung einer Handlung weiter herausgearbeitet und visuell dargestellt wird.

Der Film entstand aus einer Serie von Foto-
grafien, die meist langzeitbelichtet wurden um eine entsprechende Lichtstimmung und verschwommene ­Bewegungen einzufangen.
Die Fotos wurden dann in Premiere durch Überblendungen, Überlagerungen, Farb- und Kontrastveränderungen, Verfremdungen und unter Einsatz von Effekten zu einem Kurzfilm „geschnitten“.

Typografie
Typografie
Hallenbad

Eine typografische Übung.

Typografie
1. Semester 2006/07

Betreuer:
Prof. Birgit Tümmers

Poesie und Propaganda

Zwei Begriffe, zwei Plakate.

Typografie
2. Semester 2007

Betreuer:
Prof. Andrea Tinnes

Initial

Entwicklung von Initialen nach einer Geschichte.

Typografie
4. Semester 2008

Betreuer:
Prof. Andrea Tinnes




»Hallenbad«
Aufgabe war es, einen Begriff zu finden, der
die Buchstabenfolge „HALLE” enthält. Das Wort,
das ich mir ausgesucht habe ist: »Hallenbad«. Dieses sollte einmal im Gemischten Satz und einmal im Versalsatz, in einer Schrift mit Serifen und einmal ohne Serifen skizziert werden. Ausgesucht habe ich mir die Schriften:
Clarendon und Gill Sans. Außerdem sollte ein
Teil des Schriftzuges durch die Hinzunahme
einer anderen Schrift hervorgehoben werden.
Als Auszeichnungsschriftart habe ich die Baskerville verwendet. Den Schriftzug sollte
man dann an einer ausgewählten Stelle im oder
am Gebäude der Hochschule anbringen und fotografieren. Diese Übung wurde in einer Dokumentation gedruckt und gebunden.

»Poesie« und »Propaganda«
Die beiden Begriffe sollten visualisiert werden. Dabei ging es vor allem darum, die Begriffe entsprechend ihrer Sinnhaftigkeit darzustellen. Buchstaben formen sich zu Worten, Worte werden zu Texten, Texte in Versen ergeben Reime, die im Ganzen das Gedicht formen.
Wie ein Tropfen, der zum Rinnsal wird, der in einen Fluß fließt und sich in einem Wasserfall ergießt.
Tagtäglich in allen Medien sind wir Propaganda jeder Art ausgeliefert – eine rein objektive Darstellung ohne Wertung.




»Initial«
Ein Initial ist in seiner ursprünglichen Bedeutung eine bildhafte Einleitung zum Text: Symbolisch, metaphorisch, phantastisch oder auch einfach ornamental. In der Kompaktwoche entstanden vier Initialen auf der Grundlage einer selbst gewählten Erzählung. Die Geschichte »Glennkill« von Leonie Swann ist die Grundlage. Darin geht
es um eine Herde Schafe, die den Mord an
ihrem Besitzer aufklären wollen. Ich habe mir prägnanate Charaktere aus dem Buch heraus-
gesucht: Cloud, Mopple the Whale, Othello
und Sir Ritchfield. Deren Initialen habe ich illustrativ als autonomen Buchstaben umgesetzt.

zeichnungen
Zeichnungen
Architektur

Perspektivzeichnungen.

Zeichnen
Kompaktwoche
4. Semester 2008

Betreuer:
Prof. Thomas Heger

Still-Leben

Kohlezeichnungen.

Zeichnen
Kompaktwoche
8. Semester 2010

Betreuer:
Prof. Thomas Heger




»Architektur«
In einer Kompaktwoche entstanden grafische Zeichnungen von Gebäuden in der Stadt. Nachdem ein perspektivisches Grundgerüst erstellt wurde, habe ich nach und nach Einzelheiten der Architektur herausgearbeitet. Somit sind sehr detaillierte Zeichnungen entstanden.








»Still-Leben«
Im Atelier der Burg wurden verschiedene Still-Leben aufgebaut, die man mit eigenen grafischen oder malerischen Mitteln abbilden konnte. Ich habe mich für die grafische
Variante mit Kohle­stiften und Bleistiften entschieden. Die Zeichnungen haben A1
Format und sind sehr Detail-verliebt.